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Häufig gestellte Fragen

Alles, was du über Buchhaltung und Finanzen für dein kleines Unternehmen in Deutschland wissen musst

Ja, das ist in Deutschland Pflicht. Jedes Unternehmen muss seine Geschäftsvorfälle dokumentieren – egal wie klein. Für Einzelunternehmer mit weniger als 600 Euro Gewinn im Jahr gilt eine vereinfachte Regelung, aber für alle anderen ist eine ordentliche Buchführung notwendig, um deine Steuererklärung zu machen und dein Finanzamt zufrieden zu stellen.

Buchführung ist das laufende Dokumentieren deiner Geschäftstransaktionen – jede Rechnung, jede Zahlung wird erfasst. Buchhaltung ist der größere Bereich, der auch die Auswertung, Analyse und Berichterstattung umfasst. Vereinfacht: Buchführung ist das Notieren, Buchhaltung ist das Verstehen, was die Zahlen bedeuten.

Das hängt davon ab, wie viel Zeit du investierst. Mit einem strukturierten Kurs brauchst du etwa 4–6 Wochen, um die wichtigsten Konzepte zu verstehen und sie in deinem Alltag anzuwenden. Wichtig: Du musst kein Experte sein – du musst nur genug wissen, um dein Geschäft richtig zu dokumentieren und mit deinem Steuerbüro oder deiner Buchhalterin zu kommunizieren.

Das ist deine Entscheidung. Viele Gründer starten damit, die Grundlagen selbst zu verstehen und ihre Belege zu organisieren – das spart Kosten und gibt dir Kontrolle. Mit der Zeit oder wenn es zu komplex wird, kannst du immer noch professionelle Hilfe holen. Aber die Grundlagen zu kennen hilft dir, bessere Entscheidungen zu treffen und dein Geschäft wirklich zu verstehen.

Die größten Fehler sind: Belege nicht aufbewahren (das Finanzamt verlangt mindestens 6 Jahre), persönliche und geschäftliche Ausgaben vermischen, Zahlungen nicht zeitnah dokumentieren, und nicht zwischen Umsatz und Gewinn unterscheiden. Wenn du diese vier Dinge von Anfang an richtig machst, vermeidest du schon die meisten Probleme.

Für den Anfang brauchst du nur die Basics: einen Beleg-Ordner, eine Tabellenkalkulation oder eine kostenlose Buchhaltungs-App, und ein Geschäftskonto bei der Bank. Mit diesen Tools kannst du schon viel erreichen. Teurere Spezialsoftware lohnt sich erst, wenn dein Geschäft wächst und die Komplexität zunimmt.

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